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Rezepte umrechnen, für jede Zahl von Portionen

Tragen Sie Ihr Rezept ein und wählen Sie, für wie viele es reichen soll: Der Rechner rechnet jede Zutat um und zeigt den Faktor. Kostenlos, ohne Anmeldung und auch als Arbeitsblatt für den Unterricht.

  • Formel und FaktorNeue Menge = alte Menge ÷ alte Portionen × neue Portionen. Der Rechner zeigt den Faktor dazu.
  • Auch für Liter und KilogrammEin Fond für 2 l statt 5 l? Statt Portionen rechnen Sie mit Litern, Kilogramm, Stück oder Personen.
  • Als Arbeitsblatt druckenMit leeren Feldern für die Ergebnisse; die Lösung drucken Sie getrennt aus.

Rechner: Ihr Rezept umrechnen

Portionen
Zutaten

Mengen mit Komma oder als Bruch, etwa 1,5 oder 1/2. Ohne Menge gilt eine Zutat als „nach Geschmack“.

Topfenknödel mit Zwetschkenröster · für 12 Portionen
Zutatfür 4für 12
Topfen 20 %250 g750 g
Weizengrieß60 g180 g
Eier1 Stk3 Stk
Butter50 g150 g
Semmelbrösel80 g240 g
Zwetschken400 g1 200 g= 1,2 kg
Salz–nach Geschmack

Faktor 3 (12 ÷ 4)

Ihre Eingaben bleiben in diesem Browserfenster; prato speichert und überträgt sie nicht.

Die Formel zum Umrechnen

Jede Zutat ändert sich im selben Verhältnis wie die Portionen. Dieses Verhältnis heißt Faktor: die neue Zahl der Portionen geteilt durch die alte.

  • Faktor = neue Portionen ÷ alte Portionen
  • neue Menge = alte Menge × Faktor

Für 12 statt 4 Portionen ist der Faktor 12 ÷ 4 = 3. Aus 250 g Topfen werden 250 g × 3 = 750 g.

Mit dem Dreisatz rechnen

Ohne Faktor geht es mit dem Dreisatz: zuerst auf eine Portion, dann auf die gewünschte Zahl.

  1. Gegeben4 Portionen brauchen 60 g Weizengrieß.
  2. Auf eine Portion60 g ÷ 4 = 15 g für 1 Portion.
  3. Auf die neue Zahl15 g × 12 = 180 g für 12 Portionen.

Beispiel: Topfenknödel mit Zwetschkenröster für 12

Das Grundrezept ist für 4 Portionen, der Faktor 3.

  • Topfen 20 %: 250 g → 750 g
  • Weizengrieß: 60 g → 180 g
  • Eier: 1 Stk → 3 Stk
  • Butter: 50 g → 150 g
  • Semmelbrösel: 80 g → 240 g
  • Zwetschken: 400 g → 1 200 g
  • Salz: nach Geschmack

Übungen mit Lösungen

Für den Unterricht, etwa zur Mengenberechnung im fachpraktischen Unterricht. Eigene Aufgaben drucken Sie mit dem Rechner als Arbeitsblatt.

  1. Aufgabe 1: Eine Grießnockerlsuppe ist für 4 Portionen gerechnet und braucht 60 g Weizengrieß. Wie viel Grieß brauchen Sie für 22 Schüler:innen?

    Lösung zu Aufgabe 1

    Faktor 22 ÷ 4 = 5,5. 60 g × 5,5 = 330 g Weizengrieß.

  2. Aufgabe 2: Ein Rezept für 6 Portionen braucht 2 Eier. Wie viele Eier sind es für 15 Portionen?

    Lösung zu Aufgabe 2

    Faktor 15 ÷ 6 = 2,5. 2 Eier × 2,5 = 5 Eier.

  3. Aufgabe 3: Ein Fond ergibt 5 l und braucht 2 kg Rindsknochen. Sie brauchen nur 2 l. Wie viele Knochen?

    Lösung zu Aufgabe 3

    Hier rechnen Sie mit Litern statt Portionen: Faktor 2 ÷ 5 = 0,4. 2 kg × 0,4 = 0,8 kg, also 800 g Rindsknochen.

  4. Aufgabe 4: Topfenknödel für 4 Portionen kosten im Beispiel € 2,88. Was kosten 12 Portionen, und ändert sich der Preis je Portion?

    Lösung zu Aufgabe 4

    Faktor 3: € 2,88 × 3 = € 8,64. Je Portion bleibt es gleich: € 0,72, ob für 4 oder für 12.

  5. Aufgabe 5: Ihre Kochgruppe hat 6 statt 4 Schüler:innen. Aus 1 Ei werden 1,5 Eier. Was nun?

    Lösung zu Aufgabe 5

    Rechnerisch stimmt 1,5. In der Küche entscheiden Sie: zwei kleine Eier nehmen oder ein zweites Ei verquirlen und davon die Hälfte verwenden. Der Rechner rundet deshalb nie von sich aus.

Worauf es in der Küche ankommt

  • Gewürze, Salz und Backtriebmittel wachsen nicht immer genau mit. Schmecken Sie bei großen Mengen ab, statt blind zu vervielfachen.
  • Garzeiten richten sich nach Topf, Blech und Stückgröße, nicht nach dem Faktor. Bei der dreifachen Menge braucht es oft mehrere Durchgänge.
  • Ganze Stücke wie Eier teilen sich schlecht. Halbe Werte bleiben im Ergebnis stehen; entschieden wird in der Küche.
  • Eingekauft wird in Gebinden: Für 750 g Topfen kommt meist ein 1-kg-Becher ins Haus.

Alle Rezepte der Lehrküche umrechnen

Der Rechner rechnet ein Rezept. In der Rezeptverwaltung von prato rechnet jedes Rezept mit: für jede Kochgruppe, mit Unterrezepten, Allergenen und Kosten je Portion. Daraus entsteht gleich die Anforderung der Lebensmittel an die Wirtschaftsleitung.